Eure Ideen

Hier stellen wir euch kurz einige Aktionen von euch vor, zu denen ihr herzlich eingeladen seid.

Gemeinsames Stundengebet

Habt Ihr Lust das Stundengebet in einer neuen Form zu beten? Ist Euch zuhause langweilig oder seid Ihr einsam? Wollt Ihr mehr Zeit am Tag Gott widmen? Dann meldet euch bei Daniel, Leo,  Julia oder Schwester Maria Sonja.
Mail: rhythmpray@gmail.com

Schwester Maria Sonja

Leo

Julia

Daniel

Cruxoutside

Liebe Leute,

die Fastenzeit ist in vollem Gange, genauso wie die derzeitige Krise, die wir durchleben. Dies soll uns allerdings noch lange nicht von unserem Auftrag, Christ zu sein, aufhalten. Wir wollen nun regelmäßig durch online Impulse und Eindrücke zu euch kommen und euch berichten, wie wir die Fastenzeit erleben. Ihr seid eingeladen, euch darauf einzulassen und euch durch die Posts in dieser Zeit begleiten zu lassen. Gott kann sich auf vielerlei Weisen in eurem Leben bemerkbar machen und wirken – Vielleicht auch durch einen Beitrag mit dem Wort eines Anderen auf Instagram (crux.outside) oder Facebook (Crux Outside), was euch gerade besonders anspricht, euch inspiriert oder einfach zufällig sehr gelegen kommt. Seid gespannt und berichtet uns von euren Erfahrungen in den Kommentaren!

Die Fastenzeit ist eine Zeit, in der wir die Möglichkeit haben, Gott einen besonderen und weiteren Raum zu geben, um in uns und unserem Leben zu wirken. Viele tun dies durch jeglichen Verzicht, durch gute Taten oder durch ausgiebiges Gebet, um sich auf das Wesentliche zu besinnen. Was auch immer wir alle persönlich nun tun, um dies zu versuchen, das Wichtigste dabei ist, dass wir in erster Linie nicht opfern, sondern erhalten – nämlich eine tiefere Freundschaft zu Christus und frei von dem werden, was uns von ihm trennt. Gerade jetzt, wo wir gezwungen sind, auf unseren regulären Alltag zu fasten, haben wir gleichzeitig auch die besondere Chance, diese Zeit Gott zu schenken. Es kann sich nur lohnen!

Hallo ihr Lieben,

wir vom Crux-Outside lassen uns von Corona nicht unterkriegen und haben uns für dieses Jahr eine tolle Von-zu-Hause-Variante unsere Fastenzeitaktion überlegt.

Vielleicht folgt ihr uns schon auf Facebook und/oder Instagram und bekommt jeden Tag einen kleinen Impuls zu den Fragen „Was war heute besonders schön?“ und „Wie bereite ich mich auf Ostern vor?“. Wenn nicht, dann folgt uns jetzt! (auf die eingeblendeten Profile bei Facebook und Instagram zeigen o. Ä.) 

Außerdem haben wir uns überlegt, dass wir denjenigen, die im Moment ganz besonders unter den Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverboten leiden, etwas Gutes tun wollen – ganz analog: Wir möchten Briefe, Karten, Fotos, kleine Grüße an zwei Kölner Seniorenheime schicken und hoffen, den Bewohnern und Bewohnerinnen damit eine Freude und die Zeit, bis die Corona-Krise vorbei ist, ein bisschen erträglicher zu machen. Wir freuen uns, wenn viele von euch mitmachen und die Seniorenheime ganz viel Post bekommen.

Was müsst ihr dafür tun? Schreibt einen kurzen oder längeren Brief, eine Karte oder einfach einen kleinen Gruß an die Bewohner und Bewohnerinnen des „St.- Josefshauses“ im Severinsviertel oder des „Maternus-Seniorenzentrums“ in Rodenkirchen. Legt gerne Fotos bei – darüber können sich dann auch besonders die Senioren freuen, die nicht mehr gut lesen können. Was den Inhalt angeht, seid ihr ganz frei – vielleicht wollt ihr erzählen, was euch in Zeiten von Corona beschäftigt, was ihr mit der vielen Zeit zuhause so alles anfangt, wie ihr euch auf Ostern vorbereitet, oder, oder, oder. Die fertigen Briefe, Karten und Grüße schickt ihr bitte an die Dienerinnen des Evangeliums; Jeannette und Kathrin kümmern sich dann darum, alles an die Seniorenheime weiterzuleiten. Und gebt bitte euren Absender mit der Adresse an, wo ihr euch gerade befindet. Dann können die Senioren euch antworten, wenn sie möchten.

Eine weitere Variante ist es, euren Brief oder euren Gruß per Mail zu verschicken – für diejenigen, deren Post nicht gut funktioniert oder die in Quarantäne sind.

Wir freuen uns, wenn viele von euch Lust haben, bei unserer Aktion mitzumachen und sind uns sicher, dass wir vielen Senioren damit eine Freude machen können.

Also schnappt euch Stift und Papier und los geht’s!

Liebe Grüße und bis ganz bald am Crux
Euer Crux-Outside-Team

Die Mails schickt ihr an:
jeannette.wegerich@crux-koeln.de

Die Briefe schickt ihr an:
Dienerinnen des Evangeliums
Ostergrüße für Senioren
Arnold-von-Siegen-Str. 3
50678 Köln

Gedanken aus dem Homeoffice

Während man nun viel zu Hause ist, haben Lisa, Dominik und Benny vom BDKJ das, was sie aktuell bewegt, versucht in Worte zu fassen. Dabei sind diese drei Texte entstanden. Wir freuen uns über eure Eindrücke und Rückmeldungen. Wenn ihr selber was schreiben und hier rein stellen wollt, meldet euch gerne bei durchkreuzt@crux-koeln.de

Dominik K.

Noch vor wenigen Wochen belächelten wir diejenigen, die sich sorgten. Sich sorgten vor einem Virus, das in der Ferne sein Unwesen treibt. Wir fühlten uns mächtig, ein solches Virus von uns weit weghalten zu können. Viele spaßten über die ersten Fallzahlen, die Tragweite erkannte keiner.

Einige Wochen später, das Virus hat Europa und damit unseren Alltag fest im Griff. Das gesellschaftliche Leben steht still. Abstand voneinander halten ist das Gebot der Stunde. Niemand mehr belächelt diejenigen, die sich sorgten. Spätestens dann, wenn es einen Angehörigen, einen Kollegen, einen Freund oder Bekannten trifft. Viele sorgen sich um ihre Arbeitsplätze. Nie dagewesene wirtschaftliche Maßnahmen sollen Unternehmen retten und das Land vor der Massenarbeitslosigkeit bewahren. Wehrlos und machtlos steht eine ganze Gesellschaft vor einem unsichtbaren Feind. Die Gesellschaft rückt zusammen. Dann sind da auch noch diejenigen, die nun noch viel mehr arbeiten. Arbeiten, um den Laden am Laufen zu halten. Arbeiten, für einen Lohn, welcher der Verantwortung, die sie tragen nicht gerecht wird. Eine Verantwortung, die manchen vielleicht – nach den Herausforderungen der Pandemie – ein Lebenslanger Begleiter sein wird, wenn Entscheidung getroffen werden müssen, an die sich niemand von uns jemals auch nur denken getraut hat. Entscheidungen, die – wenn nötig – nach einem Begriff getroffen werden sollen, der fast schon charmant klingt, wenn man seine Bedeutung nicht kennt: „Triage“.

Die Triage teilt Infizierte nach Überlebenschancen ein. Und damit, im Fall des nicht zur Verfügung stehen von Behandlungs- oder Beatmungsgeräten, in Leben oder Tod. Aus dem französischen Elsass erreichen uns die Meldungen, dass Menschen jenseits des 80 Lebensjahres keine Chance mehr auf ein Beatmungsgerät haben – man begleite sie in den Tod. Dort wurde das System stark vereinfacht. Ist das System der Triage vertretbar? Spielt es Generationen gegeneinander aus? Gibt es auch nur eine einzige Person auf dieser Welt, die eine solche Entscheidung treffen kann? Wie soll eine Gesellschaft, wie sollen Angehörige eines Patienten eine solche Entscheidung verstehen? Wenn man einen Menschen, ein Leben medizinisch aufgibt, obwohl es eine – wenn vielleicht auch nur geringe – Überlebenschance gibt, dann nimmt man der Person die einzigartige Würde des Lebens. Ein Schema wird zum Richter über Leben und Tod. Das Aufrechnen des einen Lebens gegen das anderen, die Entscheidung über das Leben eines anderen zu treffen, das widerspricht alldem, was wir uns unter der Unantastbarkeit der Würde das menschlichen Lebens, welche schon vor der Geburt beginnt und bis in den Tod andauert, vorstellen.

Das treffen solcher Entscheidungen nach einem Schema, würde weitreichende Folgen für das zukünftige Zusammenleben unserer Gesellschaft haben. Es würde zu einer Grundangst der Älteren führen. Es darf nicht dazu kommen.

Benjamin H.

Es trifft dich! ja wirklich dich! direkt ins Herz

Was haben wir alle noch vor ein paar Wochen gelächelt ja dieser Virus pfff das ist doch einer von ganz vielen. Was soll der mir schon anhaben. Nun bin ich heute vor einem Seniorenheim bei mir hier direkt um die Ecke vorbei gelaufen und dachte mir was ist wenn einer der Menschen dort drin schon das Virus hat. Was ist dann mit den Menschen die dort arbeiten und all den anderen die dort leben. Ja im großen ganzen sind wir wahrscheinlich noch in Deutschland hier gut aufgestellt aber die volle Schutzkleidung wird es dort nicht geben. Direkt hatte ich unweigerlich das Bild aus Italien im Kopf der Militärtransporter, der die Leichen weg fährt, weil die dortigen Krematorien überfüllt sind. Wer ist für diese Menschen da? Was ist mit den Familien der Senioren, was mit denen der Mitarbeiter. Ich merke auch an mich persönlich tritt das Thema immer persönlicher dran. Fast wie eine Welle die langsam anrollt und sich aufbaut. Hilflos scheint man fast zu sein – der Macht der Welle unterlegen. Man kann sich darauf verlassen auch diese Welle wird brechen und zurückrollen aber was hat sie angerichtet. Welche Menschenleben hat sie mitgenommen? Mein Vater und meine Mutter arbeiten beide in Berufen, wo sie mit vielen Menschen in Kontakt kommen.

Was soll man sagen, wenn der eigene Vater sich überlegt, gehe ich als Seelsorger in eine Quarantänestation rein, wenn es eine in einer Einrichtung gibt, die ich seit Jahren kenne? Muss ich nicht diese Menschen gerade jetzt da sein? Fragen und Situationen die einen zu überwältigen scheinen.

Man könnte meinen sieht ja alles ziemlich trostlos aus, wie kann man ruhig bleiben. Doch dann ist da eine Sache die mir bei alle dem wie ein nicht zu Löschendes Feuer ist, Wärme und Kraft gibt.

1) Die Liebe die ich gerade auch in diesen Zeiten von vielen mir nahen Menschen erfahren darf. egal ob man sich nur digital treffen kann oder es die Familie ist mit der man zusammen lebt.

2) Der Glaube. An einen barmherzigen Gott-Vater, der gerade jetzt für uns da ist. der sich um uns sorgt und seinen Sohn in unsere Welt geschickt hat. Angst ja die habe ich aber gleichzeitig ein inneres kraftgebendes Feuer, das auch der Tod nicht unser Ende ist. Das Gott größer als alles ist. Viele Fragen habe ich, aber ich bin froh ihn getroffen zu haben und möchte dies gerne vielen weiteren ermöglichen. Er ist bei uns alle Tage bis zum Ende der Welt. Das denke ich was mich freimacht. Also lasst uns nahe sein , wenn auch auf andere Weise, wir dürfen auf sie vertrauen: all die Menschen die für uns Sorgen (Ärzte etc.) und Ihn den Allmächtigen!

Amen

Lisa N.

Ich habe ein Gedicht geschrieben
Ich hab ja gerade Zeit
Was wäre mir auch sonst geblieben
In dieser Einsamkeit

Tag ein, Tag aus das selbe tun
Jeden Tag zu Haus.
So viel Zeit um auszuruh’n
Und nur selten darf man raus.

Wann endet nun die Frist?
Und man fängt an zu denken
Über das, was dir wichtig ist
Um Freude zu verschenken

Was ist wichtig für dich?
Familie, Freunde, Feiern?
Es zerreißt dich wirklich innerlich
Dass wir nun Abstand halten.

Denn plötzlich sind die Grenzen zu
Die Freiheit setzt kurz aus
Das ganze Leben kommt zur Ruh
Und alle sind zu Haus.

Und das alles aus nur einem Grund
Ein kleines, gemeines Virus
Geht einmal um die Erde rund
Macht nicht mal vor Europa Schluss

Wir dachten immer, Wir seinen sicher
Es kann uns nie ereichen
Wir lachten noch mit leisem Gekicher
Doch dann mussten wir begreifen

Wir sind nicht unverwundbar
Wir haben Schwächen in uns drin
Ganz tief und unergründbar
Ergibt das alles einen Sinn?

Ich habe ein Gedicht geschrieben
Doch ich weis, es kommt die Zeit
Der Glaube ist uns noch geblieben
Dann ist das alles hier vorbei

Grabesruhe

Was bedeutet für mich Karfreitag? Wofür brauchen wir den, wenn wir doch wissen, dass dann an Ostern doch eh alles gut ausgeht?

Wer jetzt eine große theologische Debatte erwartet oder ähnliches, wird enttäuscht. Es soll vielmehr der Versuch sein, aus den eigenen Erfahrungen heraus der Frage näher zu kommen, was bedeuten für mich die Kartage.

Dieser Tag der Stille, wo öffentlich immer von vielen Verboten gesprochen wird. Aber was ist, wenn uns dies ermöglicht, dass wir uns mit unserem Inneren unserer Seele beschäftigen können also um uns selbst sorgen und kümmern können. Jetzt gerade dieses Jahr natürlich nochmal deutlich intensiver, da wir alle schon mehr oder weniger seit einigen Wochen zu Hause sind und der ganze Freizeitspaß (Kino, Kneipe, Shoppen etc.) entfällt. Was aber ist, wenn wir vielleicht auch dadurch klarer sehen können, auf das was uns wirklich wichtig ist? Was wir so vermissen, dass es uns im Herzen schmerzt?

Wie erlebe ich den heutigen Tag ganz konkret: Heute ist ein Tag alles andere auszublenden und der Passion zu lauschen. Dabei merke ich Gefühle, Emotionen, die ich vielleicht sonst immer im Alltag zurückgedrängt habe, kommen hoch. Und ja ich spüre, dass uns Jesus, das Kreuz und die Text dazu einladen, diese zu zulassen.

Seien es Sorgen und Ängste, um das was die Zukunft bringt, wo werden ich meinen Master starten können und schaffe ich den Aufnahmetest? Ist das der richtige Weg?

Seien es Menschen, die man vermisst, die man auf seinem Weg verloren hat, Freundschaften, die sich verloren haben, seien es Beziehungen, die zerbrochen sind. Man weiß das es meist richtige Entscheidungen waren, aber da sind noch Emotionen, die man vielleicht lange unterdrückt hat. Genauso vielleicht bei alle dem was man tagtäglich in den Nachrichten an Leid erleben kann, an großer Sorge, Verzweiflung. Bilder und Videos von Menschen in großer Not und Leid und andere die sich unter Einsatz ihres Lebens für andere einsetzen.

Es tut mir gut diese Flut zu zulassen in dem festen Vertrauen darauf wieder auftauchen zu können.

Wir alle dürfen auf Ihn vertrauen! Er ist bei uns alle Tage und hilft uns immer wieder auf, so tief wir auch fallen mögen. Karfreitag ist ein Tag an dem wir uns an das Leiden Christi erinnern und wo wir das Angebot bekommen einfach all das, was uns schwer auf dem Herzen liegt, zulassen und vielleicht danach hinter uns lassen zu können. Denn Jesus ist als Menschensohn in unsere Welt gekommen und wir dürfen dann bald feiern, dass er auch den Tod besiegt hat. So sagt er uns:

„Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt!“ Amen

+++ Karfreitag – ob christlich oder nicht: Eine politische Aufforderung an uns alle. +++

Der Gefeierte und nun Gehasste, der Erhobene und nun Erniedrigte, er wird von einigen aus der Bevölkerung durch die Menge geführt, hin zu einem einfachen römischen Stadthalter. Der Stadthalter erweist sich als „Fähnchen im Wind“, spricht denjenigen, die ihn zu ihm brachten nach dem Mund, lässt lieber einen Verbrecher frei und wäscht sich anschließend die Hände in Unschuld. Er wird einfachen Handlangern übergeben. Menschen machen sich einen Spaß daraus, ihm einen purpurnen Umhang umzuwerfen, eine Metallstange in die Hand und schließlich eine geflochtene Dornenkrone aufzusetzen, festgedrückt, dass sie sich in den Schädel bohrt. Die Peinigung lässt auch nicht nach, als er das schwere Kreuz auf dem Rücken zu seiner Hinrichtungsstätte schleppt. Er stürzt, wird geschlagen. Auf dem Berg der Toten angekommen, erfolgt das grausame Hinrichtungsritual der Kreuzigung. Auch am Kreuz hängend macht sich ein Gelehrter über ihn lustig: „Ist er Christus und König in Israel, so steige er nun vom Kreuz, dass wir sehen und glauben“. Und selbst als er seinen Vater anfleht und leidend die Frage aller Leidenden stellt: „Warum?“. Es erfolgt keine Antwort. Eine Schmach.

Es ist absolut absurd. Derjenige der die Welt geschaffen und die Macht über alles haben soll, kommt als Mensch, Sohn Gottes auf die Erde und stirb den grausamsten Tod, den man sich nur vorstellen kann. Neun Stunden dauert es. Gedemütigt, erniedrigt, gequält. Er greift nicht ein. Er rächt sich nicht. Er hält aus. Er ist da. Er verzeiht.

Er ist anders, als man sich einen König und einen Gott vorstellt. Man braucht keine Macht, um Dinge zu ändern, man braucht kein Geld, um ein König zu sein, man braucht keinen Besitz, um wertvoll zu sein. Durch das Kreuz sagt er den Menschen: „Ich bin bei Dir, ich leide mit Dir, ich halte Trauer und Schmerz gemeinsam mit Dir aus.“ Er macht es vor, das Wertvollste, was man füreinander tun kann.

Daraus ergibt sich ein besonderer Auftrag an die Gestaltenden, an Politik, eben nicht das Fähnchen im Wind zu sein. Sondern Position zu beziehen und zuzuhören. Dort das Ohr zu haben, wo Menschen bisher nicht gehört werden. Da zu sein, mitauszuhalten, anzupacken und zu gestalten: In den Krankenhäusern der Stadt; bei den Menschen in Kurzarbeit; bei den Unternehmern, die um Unternehmen und Arbeitsplätze kämpfen; bei den Senioren, die einsam sind; bei den Kindern die Angst haben; bei den Eltern, die sich sorgen; bei den Flehenden in Moria.